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Background-Special (Part 2) – Historie unserer Waffen: „Dorn und Das Letzte Wort“
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Background-Special (Part 2) – Historie unserer Waffen: „Dorn und Das Letzte Wort“

by Swift14. September 2015

Was besitzt Destiny am wenigsten? Würde man diese Frage einem beliebigen Hüter stellen, vermutlich wäre seine Antwort: Tiefgang, Informationen, Story. Tatsächlich sind gerade der Mangel an Hintergrundinformationen und geschichtlichem Spannungsbogen der Grund, weshalb Destiny oftmals ein doch recht misslungener Start zugeschrieben wird. Viele Dinge wurden nicht erklärt und einfach im Raum stehen gelassen. Schon fast als sollten die Hüter sich ihre eigenen Geschichten zu den Ereignissen in Destiny schreiben.

Was uns als Ausgleich gegeben wurde, sind die kleinen „Infofunken“, welche sich durch anhaltenden Spielfortschritt nach und nach freischalten lassen. Die Grimoire-Karten. Von vielen als billige Ausrede Bungies verpöhnt, herausgeschnittende Storyelemente mühsam selbst nachlesen zu müssen, enthalten diese Karten jedoch tatsächlich wertvolle Informationen, um die Welt des Reisenden besser zu verstehen.

Doch wer macht sich schon die Mühe des etlichen Lesens und ist überhaupt etwas Interessantes dabei? Tatsächlich haben wir uns nun dazu entschieden, euch eine kleine, aber feine Reihe doch recht wissenswerter Fakten zusammenzustellen, ohne dass ihr sie mühsam heraussuchen müsst. Und was könnte ein schießwütiger Hüter als anfängliches Thema nach der Hauptstory interessant finden? Vielleicht, woher die zahlreichen exotischen Waffen in Destiny überhaupt stammen? Denn diese haben oft eine gut durchdachte Hintergrundgeschichte und ob ihr es glaubt oder nicht, eine interessante noch dazu.

Beginnen wir also mit den zwei wohl berüchtigsten Handfeuerwaffen des Schmelztiegels, welche sich zudem auch noch eine gemeinsame Vergangenheit teilen. Es vergeht wohl kaum eine Runde im Schmelztiegel, ohne von ihnen nicht mindestens ein mal erwischt worden zu sein. Die Rede ist natürlich von der finsteren Dorn und ihrem goldenen Gegenstück, Das Letzte Wort. Viele Hüter hassen sie, viele benutzen sie, doch woher stammen diese Waffen mit ihren einzigartigen Fähigkeiten überhaupt?

 

Dorn

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Die meisten Hüter feierten diese Waffe aufgrund ihrer finsteren Eigenschaft, dem Gegner mit nur einem Treffer gleich eine oft schon fast tödliche Dosis Gift mitzugeben. Man könnte also vermuten, es müsse sich um die Waffe eines niederträchtigen Geschöpfes der Dunkelheit handeln. Die Antwort: Sagen wir ja und nein. Denn diese Waffe gehörte ursprünglich einem engagiertem Hüter, dessen einstiger Name mit der Zeit zwar verloren ging, der später aber als Dredgen Yor in den Geschichtsbüchern einen tiefen Eindruck hinterließ. Dafür bekannt, mehr als jeder andere die Dunkelheit zu bekämpfen und letztendlich vernichten zu wollen, feuerte er mit Vorliebe nur mit einer einzigen Handfeuerwaffe, der Rose.

Doch ähnlich wie Toland, beschäftigte sich Dredgen so intensiv und süchtig mit der Bekämpfung der Dunkelheit, dass er schließlich selbst von ihr korrumpiert wurde und sich zum Teil mit ihrer Macht erfüllte, was letzten Endes dazu führte, dass auch seine liebste Waffen sich veränderte und zu einem weitaus dunkleren Werkzeug wurde, der Dorn.

Zerfressen von der Dunkelheit, begann Dredgen damit, andere Hüter zu jagen und zu töten. Und nicht nur die Hüter waren sein Ziel, Dredgen tötete jeden Menschen, den er finden konnte, und seine neue Waffe war ihm dabei ein treuer Gefährte. Bis hin zu jenem Tag, an dem ein mächtiger Hüter und ehemaliger Freund Dredgen’s sich entschloss, den abtrünnigen Hüter zu jagen und zur Strecke zu bringen. Sein Name war Jaren Ward und er führte eine einzigartige Handfeuerwaffe, Das Letzte Wort.

 

Das Letzte Wort

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Als sich die beiden ehemaligen Freunde duellierten, tötete Dredgen Ward mit seiner Dorn. Doch Ward’s Schüler, ein junger Hüter namens Shin Malphur, ergriff die Waffe seines alten Mentors, brachte Dredgen schließlich zur Strecke und sicherte die Waffe der Dunkelheit…so heißt es. Tatsächlich wurde Dredgen’s toter Körper niemals gefunden, weshalb manche glauben, er würde noch immer draußen, in den Schatten der Dunkelheit, lauern und darauf warten, sich seine alte Waffe zurückzuholen.

Soviel zur Legende dieser beiden Waffen. Wir hoffen es hat euch gefallen und ihr würdet euch über weitere Geschichten der doch recht vielseitigen, exotischen Waffen in Destiny freuen. Wenn ja, wird es schon bald den nächsten Part geben.

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Über den Autor
Swift
Destinyspieler seit der Beta und gespannt, was es Morgen Neues über das frisch aufblühende Universum zu lesen gibt