Boarderlands diente als Vorbild für Destiny

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Wie sich in einem Interview mit der Gaming Zeitschrift Edge herausgestellt hat, hat sich das Entwicklerteam um Destiny das Videospiel Boarderlands zum Vorbild genommen. Borderlands diente sozusagen als Ideengeber für den kommenden Shooter aus dem Hause Bungie. So ist zum Beispiel die Möglichkeit mit Hilfe von Talent-Punkten seine Charaktere zu verbessern und sein Equipment im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln von Boarderlands abgekupfert worden.
Joe Staten, Chef Entwickler von Destiny äusserte sich folgendermaßen:

“Wir machen gänzlich die Dinge, die einem bekannt vorkommen würden, wenn man irgendeine Art von Open-World-Spiele spielen würde”

“Ich meine… Selbst bei Far Cry. Wir wären Idioten, wenn wir uns nicht großartige Spiele wie Borderlands anschauen würden und sagen: ‘Was machen sie gut und wie können wir das ebenfalls?’ Ich habe noch nie ein Spiel gespielt, wo man eine so gute Bindung zu seiner Waffe aufbaut, wie Borderlands.”

Doch Destiny möchte die bereits bekannten Dinge natürlich noch optimieren.

“Wenn wir uns ein solches Spiel ansehen, sehen wir die Dinge, die gut gemacht werden, aber auch die Möglichkeiten, die man vielleicht ausgelassen hat, und die wir nutzen können. Man kann mit anderen Spielern in einer Gruppe umherlaufen, aber man wird in Borderlands nie auf andere Gruppen treffen, die dasselbe tun.”

Laut Staten legt Bungie aber wert darauf genau diese zufälligen Begegnungen „stetig“ und „überall“ geschehen zu lassen. Er stellt sich das so vor:

“Man sieht andere Leute am Horizont, hört Schüsse über einen Hügel […], es gibt noch andere Leute da draußen, das ändert alles. Borderlands ist eher so: ‘Ich laufe zum Geschehen, dann machen wir dort alles fertig und gehen weiter’. Und komischerweise ist das nicht nur in Borderlands, sondern in jedem Co-Op-Shooter der Fall.”

Schenkt man Statens Worten glauben, wird Destiny also voller Begegnungen mit anderen Spielern stecken. Ob man sich diesen Begegnungen stellt oder nicht bleibt wohl jedem selbst überlassen. Im auf der E3 geueigten Gameplaymaterial war eine solche Bwgenung zu sehen. In einem Massenevent konnten die Spieler gemeinsam den Gegner in Form eines Spidertanks in die Knie zwingen.  Zuguterletzt wird man seine Ziele aber schneller in Teamarbeit erreichen als als Einzelgänger.

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