Destiny 2 Story: Es werde Licht!

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Die Story in Destiny 2 wird eine Geschichte über das Licht. Die Dunkelheit wird keine Rolle mehr spielen. Ist das ein Grund zur Enttäuschung?

In Destiny 1 wurde viel über die Dunkelheit gesprochen. Erfahren wir in Destiny 2 endlich mehr, was es mit ihr auf sich hat? Nein! Das steht jetzt klipp und klar fest.

Luke Smith, Game Director bei Bungie, hat in einem Interview mit Kotaku erstmals über die Dunkelheit gesprochen und zugegeben: Sie liegt auch für die Bungie Entwickler völlig … im Dunkeln. Niemand kann genau sagen, was es mit der Dunkelheit eigentlich auf sich hat. Damit hat sich ein lang gehegter Verdacht erhärtet, den viele vorher schon hatten. Die Geschichte um die Dunkelheit ist auch für das Studio selbst nicht klar, sie diente in Destiny 1 lediglich als Platzhalter und als Basis für die eigentliche Geschichte. Und das ist die Geschichte vom Licht des Reisenden, das Licht, das den Hütern als Quelle ihrer Kräfte dient.

„Wir haben wirklich keine Ahnung, was die Dunkelheit eigentlich sein soll.“ So äußerte sich Luke Smith gegenüber Kotaku. Nun ist es also endlich raus.

Was bedeutet das für Destiny 2?

Eines ist klar und das wurde sehr deutlich gesagt: Der Begriff Dunkelheit wird in Destiny 2 gar nicht erst auftauchen. Das ist überraschend und für viele enttäuschend. Hatten wir doch die Hoffnung, endlich mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Stattdessen wir das Dunkel ins Abseits verbannt.

Destiny 2 wird eine Geschichte über das Licht

In gewisser Weise hat Bungie damit Konsequenzen aus der Story für Destiny 1 gezogen, die zugegebenermaßen mit der heißen Nadel gestrickt und an vielen Stellen eher dünn war. Das sollte mit Destiny 2 anders werden. Statt komplett neu anzufangen, haben Bungie Autoren ihre Energien gebündelt und gesagt: Wir wollen eine echte, lebendige Geschichte erzählen, in die der Spieler eintauchen kann. Darauf – und nur darauf – konzentrieren wir uns voll und ganz.

Deswegen lässt das Studio alles weg, was nicht voll durchdacht ist. Und spart es sich so vielleicht für eine große Erweiterung auf? Oder gar für Destiny 3? Darüber lässt sich nur mutmaßen. Fest steht, dass Destiny 2 sich voll und ganz auf die Geschichte des Lichts konzentriert. Destiny 2 wird in eine Art Destiny 1.5, in dem sich auf bisher vorhanden Elemente gestützt wird. Die gleichen Gegnerrassen, ähnliche Subklassen – vieles baut direkt auf der uns schon bekannten Welt auf.
Ist das etwa schlecht? Keineswegs! Wir lieben Destiny 1 nicht ohne Grund. Und Destiny 2 wird eine Iteration davon, das hat Luke Smith deutlich gesagt. Damit geht Bungie auf Nummer sicher. Der Grund dafür ist: Man will die Welt von Destiny in ihrer (dann verbesserten) Form für mehr Spieler öffnen. Mit der Ausweitung auf die neue Plattform PC wird das sicherlich gelingen.

Destiny 1 handelt von der Schwelle zwischen Licht und Dunkel. Die Frage ist: Wohin wollen wir in Destiny 2 blicken? Bungie hat die Frage für uns beantwortet: Wir schauen zum Licht. Und freuen uns auf eine lebendige, dichte Geschichte mit starken Charakteren, einen richtig coolen Bösewicht und vielen Missionen in einer verbesserten und überzeugenderen Welt, die nicht nur Kulisse ist.

Kein Grund also, der Dunkelheit hinterherzutrauern. Diesen Weg kann Bungie immer noch nehmen.

Luke Smith hat noch ein paar andere interessante Dinge über Destiny 2 erzählt – wir berichten in den nächsten Tagen weiter.

Wer ungeduldig ist, kann sich das Kotaku-Splitscreen Video mit Luke Smith hier anschauen:

Eure Vero

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