Destiny – Luke Smith erklärt die Raids und weitere Inhalte

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Die Raids in Destiny sind gross angelegte Missionen die man mit bis zu sechs Mann gemeinsam bestreiten kann. Bisher hat sich das Raid-Team von Destiny jedoch mit genaueren Erklärungen zurückgehalten – doch sie haben nun ihre Zurückhaltung gebrochen und sind nun etwas genauer auf die Raids und weitere Inhalte eingegangen.
So erklärte Luke Smith von Bungie:

„Das Destiny, das ihr nach 20 Stunden spielen werdet, ist ein anderes Destiny als das, was ihr davor gespielt habt.“

„Ich glaube, das Endgame (Raids)von Destiny beginnt, sobald man das Ende der Geschichte gesehen hat“

„Sobald man sieht, wie wir den ersten Teil dieses Abenteuers beenden, weil wir wollen, dass man zurückkkommen und weitermachen will. Wir wollen die Motivation des Spielers mit der des Charakters angleichen, den man durch die Welt geleitet hat. Für uns fängt das Endgame im Grunde bei Level 20 an.“

An diesem Punkt starten die Raids. Sie sind laut Smith ein wichtiger Bestandteil des Endgames. Im Vergleich zu den Story-Quests sind die Raids einer der interessantesten und geheimnisvollsten Teile von Destiny –

„eine der Säulen des Spiels“

Die Raids sind Spießrutenläufe für bis zu sechs Mitspieler. Sie werden einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad haben und das Team ist gezwungen zusammenzuarbeiten – Kommunikation und Kooperation sind das A und O.
Da diese beiden Punkte so wichtig sind hat Bungie bei den Raids auf ein Matchmaking komplett verzichtet. So will Bungie verhindern das irgendwelche Trolle einem die „Raid“ versauen. Vielmehr sollen sich die Spieler kennen und Seite an Seite versuchen die schweren Raids zu bestehen. Vorraussetzung ist also euch zum gemeinsamen bestehem der Raids zu verabreden – dazu ist die Destiny Companion App gedacht.
Anders als die Storymissionen werden die Raids sehr schwer sein und viel Zeit für sich beanspruchen, Smith spricht sogar von mehreren Spielstunden:

„Ihr müsst euch vorbereiten und sollet euch auch ein paar Stunden Zeit dafür nehmen.

„Etwas, worüber wir noch nicht gesprochen haben ist, dass die Raids eine Aktivität sind, bei der wir gar nicht erwarten, dass ihr sie gleich beim ersten Mal bewältigt.“

Laut Smith werden die Raids die Hüter an Orte führen die noch nicht aus den Storymissionen bekannt sind. Geheime Orte mit neuen Wegen, Fallen, Gegnern, Bossen, …
Kurz gesagt:

Die Raids werden Dinge von dir verlangen, die noch nie ein Shooter vorher verlangt hat.

Bereits in der Entwicklungsphase der Raids stellte sich das Raid-Team die Frage wie sie Quests schaffen können die ein Erlebnis darstellen:

„Wie erschaffen wir etwas, das auf alle die Bestandteile eines Raids setzt, die wir aus World of WarCraft oder EverQuest kennen: Kooperation, sich auf andere Spieler verlassen, Teamwork und verbinden es mit einem Spiel, in dem man Springt, Schießt, in dem man Fähigkeiten, Super und Granaten hat? Wie bringt man diese beiden Seiten zusammen und erschafft etwas, bei dem jeder einen Job, eine bestimmte Rolle hat?“…

„Im Grunde genommen geht darum, die Spieler zusammenzubekommen, eine Gruppe zu bilden und sich in den Vault of Glass vorzuwagen und herauszufinden, was sich am Grund befindet – wenn man denn so weit kommt.“

„Anders als manch andere Aktivitäten bei Destiny – wenn ihr zum Beispiel eine Level 22-Strike-Playlist startet, dann ist da alles auf Level 22. Wenn ihr auf Level 26 seid, werdet ihr wissen, was euch erwartet und stärker sein. Ein Raid, der bei Level 25 beginnt, ist nur der Anfang. Ein wichtiger Teil eines Raids ist schon die Vorbereitung, das eigene Arsenal so aufzubauen, dass ihr auf jede Situation reagieren könnt, in die ihr geworfen werdet.“

Teamwork und ein gut zusammengestelltes Team und Ausrüstung, sowie eine gesunde Mischung aus den verscheidienen Hüterklassen sind bei den Raids Spielentscheidend.

„Raids sind ein großes Risiko für uns, weil sie voraussetzen, dass ihr eine Gruppe von fünf Freunden habt, mit denen ihr zusammenspielt.“

Anders als beim Erkunden oder bei den Storymissionen wird euch euer Geist nicht durch die Raids führen und euch den Weg weisen:

„Wir orientieren uns nicht an den Standard-Regeln des Spiels“… „Es gibt keine Wegpunkte, wir sagen euch nicht, wohin ihr gehen oder was ihr tun müsst.“

Ein weiterer Entscheidender Unterschied bei den Raids ist der, dass die Raids auch auch Räsel aufgeben die es zu lösen gilt. Smith nimmt als Beispiel eine Szene aus dem E3 Experiance Video in dem eine Sequenz zu sehen war in der ein Sechserteam über sich auflösende Plattformen springt.

„Im E3 Experience-Video stellte der Erzähler die schwierigste Sache vor, die wir jemals gebaut haben und wir haben ein Platforming-Rätsel gezeigt. Das Schwierigste, was wir jemals gemacht haben, ist also ein Platforming-Rätsel? Dieses Rätsel ist nur ein Teil, aber es steht stellvertretend für die Philosophie hinter den Raids: Wir nehmen etwas Einfaches, etwas, das man schon mal gemacht hat, das man versteht und verlangen dann von sechs Spielern, es zusammen zu machen. Im Kern ist das die Philosophie, die das Design angetrieben hat, als wir den ersten Raid für Destiny gebaut haben.“

Die Engegener aus den Storymissionen sind teilweise schon recht anspruchsvoll, doch die Bosse denen ihr in den Raids begegnet werden es in sich haben:

„Natürlich werden wir große, coole Bosse haben“… „Ich glaube, wir haben den Spielern schon bei den Strikes einen Vorgeschmack darauf gegeben, was Bosse sind und was sie tun können. Die Raid-Bosse sind aber anders: Es sind immer noch große Monster, […], sie sind immer noch furchteinflößend, aber sie haben ein paar Fähigkeiten, die ihr so noch nie in einem Shooter erlebt habt. Und das sage ich nicht, um ein Arschloch zu sein, ich sage das nicht, um einen coolen Bullet Point zu haben, ich sage es, weil, als wir angefangen haben, die Raids zu bauen, gab es nichts, was wir daheim spielen oder wovon wir lernen konnten. Wir haben es gebaut, gelernt und sind auf der Suche nach coolen Mechaniken auch mal gescheitert und manchmal hatten wir Erfolg.

Die Raids werden also all euer Können, Teamplay, die richtige Ausrüstung und jede Menge Zeit von euch Erfordern. Doch neben den Raids wird Bungie in Destiny noch weitere Anreize setzen um euch ins Spiel zu zwingen. So wird das Studio täglich neue Aktivitäten hinzufügen!

„Was euch dazu bringen, euch jeden Tag einzuloggen, ist es, herauszufinden, welche Aktivitäten es gibt und dann in den Tower zu gehen, um eure Beute für den Tag abzuholen“

Die Beute bietet euch die Möglichkeit, einen parallelen Fortschritt für das zu etablieren, was ihr an einem Tag macht: Es gibt euch die Möglichkeit, zu optimieren. Die Leute lieben das; ich meine, ich liebe das. Das ist es, was wir machen, wenn einige von uns so gut wie jede Nacht von um sechs bis tief in die Nacht spielen. Wir loggen uns ein, holen uns unsere Beute, stimmen ab, was wir machen werden. Dann spielen wir entweder Explorer, beschäftigen uns mit den Aktivitäten des Tages oder – falls wir es noch nicht getan haben – spielen wir den wöchentlichen Nightfall. Und das tue ich dann mit jedem meiner drei Charaktere.“

Zudem erwähnt Smith auch noch kurz den Begriff Nightfall – wöchentliche Missionen die ebenfalls sehr anspruchsvoll sein werden:

„Nightfall-Aktivitäten gibt es in zwei Spielarten: Täglich oder wöchentlich. Und für sie gibt es eine ganz besonders exotische Belohnungen.“

„Wir wollen Aktivitäten haben, die eine große Bandbreite an Herausforderungen bieten“…“Wenn man einen Level 20-Charakter hat, kann man Level 22-Nightfall spielen. Es wird zwar schwer, aber man kann es schaffen. Vielleicht. Wenn man ein paar Freunde dabei hat. Das wöchentliche Nightfall ist etwas, das euch an die Grenzen dessen bringt, was beim Leveling in Destiny möglich sein wird. Es ordnet sich am Ende des Spektrums ein: Es ist eine unglaublich extreme Gameplay-Herausforderung. Es geht gegen die stärksten Gegner, die wir euch entgegenwerfen können, dafür braucht es die beste Ausrüstung und dazu gibt es noch eine Reihe von Modifikatoren, die alles noch schwerer machen können.“

„Nach Level 20 werden eine Reihe von Strikes zugänglich gemacht“…“Das Erste, was man wohl machen wird, ist, sich in Strikes und den PVP zu stürzen. Bei den Strikes und im PVP sammelt ihr Ansehen und Geld. Mit diesem Geld könnt ihr euch dann legendäre Ausrüstung oder schnellere Sparrows kaufen.“

Doch auch die Storymissionen werden nicht zu kurz kommen, wie Smith mitteilt werden auch sie tägliche Updates erhalten:

Außerdem können wir uns auch täglich auf neue Story-Kapitel freuen“

Im grossen und ganzen kann man sagem, dass Bungie sich darum bemühen wird die Welt von Destiny in Bewegung zu halten. So will das Studio verhindern das Langeweile aufkehrt. In unseren Augen hört sich das alles sehr gut an – hoffen wir das Bungie das Versprechen halten und uns immer wieder überraschen kann.

Quelle: IGN

4 Kommentare

  1. Das hört sich alles gut an. Mal sehen was wirklich sein wird. Jedoch kann ichs mir gut vorstellen bei einem geplantem support von 10 Jahren….

  2. Hört sich definitiv gut an, dann hoffen wir mal das es so kommen wird bin für schwere raids und für keine Nervs durch miemiemie bin gespannt wie sie es handhaben werden.

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