Destiny – Wir haben den Vertrag zwischen Activision und Bungie noch einmal betrachtet

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Bereits im April 2010 wurde der Vertrag zwischen Activision und Bungie besiegelt und erst zwei Jahre später im Mai 2012 der Öffentlichkeit präsentiert. Der Vertrag besiegelt das Band zwischen Activision und Bungie und liegt der Partnerschaft zu Grunde. Wir haben uns diesen noch einmal etwas genauer angesehen und festgestellt, dass so einige im Vertrag genannte Punkte inzwischen nichtig sind. Ebenso enthält der Vertrag einige interessante Punkte die wir euch hier ebenfalls noch einmal aufgelistet und unterstrichen haben – den Originalen Betrag haben wir für euch in der Quelle untern verlinkt:

 

– Die am 16. April 2010 unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, dass Bungie innerhalb der nächsten zehn Jahre vier „Destiny“-Spiele produziert.

– Wie wir ja bereits wissen wurde der eigentlich für 2013 angesetzte Release von Bungie um ein Jahr nach hinten verschoben. So hatten sich die Beteiligten eigentlich auf einen Release im Herbst 2013 festgelegt. Im Herbst 2013 sollte der erste Teil der Actionserie  Destiny veröffentlicht werden.

Ende 2015, 2017 und 2019 sollten dann die Nachfolger erscheinen – in den Jahren dazwischen Erweiterungen in Form von DLCs (Download Contents).  Diese Termine dürften ebenfalls mit der Verschiebung des Releases nach hinten gerückt sein. Mögliche AJhre für Destiny Fortsetzungen könnten also 2016, 2018 und 2020 sein. Inzwischen wurden ja bereits die beiden DLCs „House of Wolfes“ und „The Dark Below“ für das erste Jahr nach dem Release angekündigt. Der DLC Plan hat sich also mit dem verschobenen Releasedatum ebenfalls geändert.

– Das Spiel sollte ursprünglich für die Xbox 360 und dessen Nachfolger erscheinen; eine spätere Veröffentlichung für die Playstation 3 sollte erst geprüft werden. Wie wir wissen hat Sony dem einen Riegel vorgeschoben indem sie ebenfalls einen Vertrag mit Bungie und Activision  abgeschlossen haben der sogar exklusive Inhalte (zeit-)exklusiv nur für PlayStation Konsolen beinhaltet.

– Ab Teil 2 soll auch eine PC-Version veröffentlicht werden.

– Für die Entwicklung zahlt Activision laut Vertrag ab 2010 jährlich 2,5 Millionen US-Dollar an Bungie. Dazu kommen später noch diverse weitere Zahlungen hinzu: 2,5 Millionen US-Dollar wenn Destiny bei Meta-Wertungsseiten wie Gamerankings.com mehr als 90 Punkte erhält. Außerdem erhält Bungie 20 Prozent der operativen Umsätze, wenn diese bei bis zu 100 Millionen US-Dollar liegen – sollten es mehr als 400 Millionen US-Dollar werden, bekommen die Entwickler sogar 35 Prozent. Dass Activision die Summe um ein vielfaches erhöht hat und inzwischen sogar 500 Millionen für Entwicklung und Marketing innerhalb des zehn Jahresplans bereit gestellt hat ist ebenfalls bekannt. Damit sich die Investition für Activision lohnt, muss der Publisher nach Einschätzung von Branchenanalysten zwischen 15 und 16 Millionen Kopien von Destiny verkaufen – zum Vollpreis.

– Activision hat sich im Vertrag einige Sicherheiten in Form von Ausstiegsklauseln vorbehalten: So kann der Publisher den Vertrag jederzeit kündigen, falls das erste Destiny in den ersten sechs Monaten weniger als fünf Millionen Käufer findet. Dieser Punkt dürfte auf Grund der hohen Vorbestellerzahlen von Bungie abgehackt sein und sollte mit Leichtigkeit bewältigt werden können.

– Ein weitere Sicherheit beäugelt auch das Entwicklerteam selbst, so hatte der Publisher u.a. die Fluktuation bei den Entwicklern von Bungie im Blick: Sollten innerhalb von 12 aufeinander folgenden Monaten mehr als 33 Prozent der dann jeweiligen „Schlüsselmitglieder“ des Teams Bungie den Rücken kehren, so wird dies als „kritisches Risiko“ eingestuft. In solchen und anderen Fällen ist das Studio verpflichtet, einen Alternativplan vorzulegen, mit dem das Risiko gemindert werden soll. Sollte Activision jenen Plan aber nicht abnicken, müssen die Entwickler weiterhin dem ursprünglichen Zeitplan entsprechend Meilensteine abliefern – andernfalls gelten sie als vertragsbrüchig. Das Entwicklerteam ist geblieben und mit der Lostrennung von Microsoft sind sogar noch einige Microsoft Entwickler mit dem Studio gegangen um an Destiny zu arbeiten.

– Die Rechte an der Marke bleiben in jedem Fall bei Bungie – allerdings hat Activision das Recht, vor anderen Unternehmen über eine weitere Zusammenarbeit zu verhandeln – und genau so haben sie es mit Sony getan. Resultat ist der Exklusivvertrag mit der Marke PlayStation.

Bungie ist nach dem Ablauf des Vertrags nicht verpflichtet weitere Destiny-Spiele zu produzieren und behält die Rechte an der Marke wenn Bungie  seinen vereinbarten Verpflichtungen nachgekommen ist. Sollte ein weiterer Serien-Ableger nach dem Vetragspsspielraum entwickelt werden, so hat Activision ein Erstverhandlungsrecht, bevor sich die Entwickler mit anderen Publishern unterhalten.

-Der Vertrag schreibt ausserdem vor, dass, bis mindestens 375 Mio. Dollar an operativem Einkommen generiert wurden, maximal fünf Prozent der Angestellten des Studios an dem Prototypen für ein eigenes Projekt arbeiten dürfen. Dabei handelt es sich der Bezeichnung zufolge um ein neues Marathon-Spiel. Nach dem Erreichen der Marke darf Bungie bis zu zehn Prozent seiner Entwickler dafür abstellen. Ab 750 Mio. Dollar dürfen sich bis zu 25 Prozent an der Rückkehr zu Bungies alter Marke versuchen. Erst nach dem Erreichen der Milliarden-Marke gibt es keinerlei Beschränkungen mehr. Das die Entwickler von Destiny sich also wie bereits angekündigt „nur“ auf Destiny konzentrieren liegt unter anderem auch an dieser vertraglichen Klausel.

Aus all diesen Punkten kann man herauslesen, dass Bungie mit Destiny nicht nur zu 10 Jahren Support, sondern auch zu drei weiteren Destiny-Ablegern verpflichtet ist. Diese müssen innerhalb des Zehn Jahresplanes veröffentlicht werden. Ob Bungie danach noch weitere Fortsetzungen entwickelt bleibt dem Unternehmen selbst überlassen. Wir können uns also auf alle Fälle auf vier große Destiny Erweiterungen in Form von Fortsetzungen freuen. DLCs werden das Destiny-Universum in den Zeiträumen zwischen den Fortsetzungen zusätzlich erweitern.

Unser Destyversum ist also auf alle Fälle für die nächsten 10 Jahre gesichert und wir können uns auf jede Menge neue Inhalte und auf eine mindestens zehnjährige Fortsetzung der Story freuen.

Quelle

 

10 Kommentare

  1. Das find ich mega schlecht.. Ich hatte gedacht es wird ein Spiel das 10 jahre mit neuem Leben gefüttert wird. So ähnlich wie bei W.o.W. Aber alle 2 jahre n nachfolger..ein eigenständiges Spiel find ich mies. Ich hatte mich riesig auf destiny gefreut. Da kommt teil 2 und der zeitaufwand für teil 1 ist schnell dahin weil die server immer leerer werden oder wie? Hab was ganz anderes erwartet. Bin sehr enttäuscht..Wieder mal nur Geld geld geld.. War bereit dieses zu geben für Dlcs..aber so? Sorry.. Überleg mir echt noch vom destiny hype zug abzuspringen. Sehr sehr schade.

  2. Oh! Das klingt schon was besser;) aber man müsste ja dennoch immer wieder n neues spiel bezahlen.. Aber das stimmt mich wieder etwas besser!!

  3. Ja stimmt.. Wie ich grad lese ???? Mannn ich dachte auch EIN destiny teil der so wird wie wow???? Aber wenn das genau so wie cod wird ?? Dann haste schon recht dann geht dieser hype echt zu grunde !!!! BUNGIE BITTE NICHT!!!!!

  4. Leute es is doch logisch das es auf einer plattform wie der sony playstation oder der xbox neue teile geben muss. Die grafik der spiele schreitet immer schneller vorran und auch wenn wir die grafik von destiny im augenblick überrangend und grandios finden ist es bei weitem noch nich alles was man rausholen kann, deshalb werden es denk ich mal nur „große“ DLCs sein die mit den teilen dann kommen um diesen grafikfortschritt zu kompensieren. Ich stelle es mir schwierig vor diesen fortschritt lediglich in updates aufrecht zu erhalten und mitgehen zu können. Zudem muss man ehrlich sagen, so nen spiel was über einen zeitraum von mindestens 10 jahren laufen soll muss sich auch finanzieren und da find ich es ganz legitim alle 2 jahre ne erweiterung (charakter wird ja behalten, nur die story verlängert) raus zu bringen um die kosten für entwicklung, produktion und ganz wichtig support zu decken. Also ich sehe der ganzen sache ganz entspannt entgegen und freue mich schon auf alles was noch so kommen wird 🙂

    1. Ja mein ich auch. Und mit Fortsetzungen kann Bungie auch mehr neue Inhalte bringen als es mit DLCs möglich ist.

  5. Ich weiss nicht wer von bungie.. Aber einer von denen hatte gesagt das grafik nicht alles ist…das gameplay muss sitzen und sich gut anfühlen.. Ich für meinen teil wusste nicht..das mehrere teile geplant sind bzw. Waren.Rechnet dochmal zusammen.. Pro spiel 70 euro.. Plus 3-4 oder mehr dlcs pro teil fuer wieviel? Bestimmt nicht fuer zehn euro.. Das wird n batzen geld.. Ich bin net arm..aaaber dennoch.. I.wie stößt mich das was abweiss auch das die sich i.wie finanzieren müssen.. Es ist auch ausschliesslich meine meinung. Ich werde teil 1 spielen.. Und dann schauen mer mal wie weit ich mitziehe..ich hatte halt etwas anderes erwartet

  6. Naja aber so wies ausschaut is es zumindest bei mir so werd ich net viel neben destiny zocken und wnn ich mir überlege was ich sonst für Spiele ausgebe die ich schnell durch bin

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