TTK – Bungie liefert mehr Story – Questifikation und der Geist

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Im Rahmen der „The Taken King“ Themenwoche bei GameInformer.com hat das Gamingmagazin heute Nacht ein Interview mit Creative Director Luke Smith und Executive Producer Mark Noseworthy veröffentlicht. In diesem Interview erklären die beiden, dass man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt habe und mit „The Taken King“ alles besser machen und mehr Story erzählen möchte. So habe man den NPCs im Turm in der dritten Erweiterung mehr Bedeutung gegeben. Cayde-6 und Eris Morn werden hierbei eine zentrale Rolle spielen, das hat und auch Community Manager Urk in unserem Interview bestätigt.

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Sie sind die Questgeber und schicken euch auf Reisen in denen ihr ein wenig mehr über die Story von Destiny erfahrt. Wie wir euch bereits letzte Woche berichteten, muss man auch bei einigen exotische Waffen Quests abschliessen um diese erhalten zu können. Es wird auch einen neuen Quest-Screen geben bei dem man sehen kann wie weit man welche Quest abgschlossen hat.

Auch der Geist bekommt etwas mehr Bedeutung. Der bisher von Peter Dinklage (Game of Thrones) gesprochene Charakter wurde auf Grund massiver Kritik der Fans durch Nolan North ersetzt, so sollte man zumindest vermuten. Tatsächlich gibt Bungie jedoch vor, das Peter Dinklage einfach zu selten zur Verfügung stehe um spontan Sprechszenen erstellen zu können, dies ist bei Nolan North anders. Der Geist wurde von vielen als zu trocken empfunden und wurde bisher nicht als interaktiver Begeleiter wahrgenommen, das wird sich nun sicherlich ändern. In The Taken King will man auch das verbessern. So habe man mit Nolan North dem Geist neues Leben einzuhauchen, und das von Beginn an. Denn das Entwicklerstudio hat sämtliche Geist Sequenzen mit der Stimme Norths ersetzt. So wird es auch einige neue Cutszenen geben (die man übrigens skippen kann!) die den Geist mehr mit einbeziehen.

Der Geist wird in der dritten Erweiterung mehr zu einem Interaktivem Begleiter. Man vergleicht ihn sogar mit der allwissenden „Siri“aus Apple Geräten. So soll man mit dem Geist Gegenstände scannen können. Bei Bedarf erzählt euch dieser dann die Geschichte hinter den Gegenständen, bzw Bruchstücke davon. Teilweise bekommt man so auch Filmsequenzen zu sehen. So erfährt man nach und nach mehr Strorybrocken. Der Geist soll die Grimoire Karten erweitern und zusätzlich mehr Story über die Welt von Destiny erzählen.

In The Taken King erzählt Bungie ausserdem die Geschichte hinter den neue Fokussen. Wie haben die Hüter diese erlangt und warum sind sie so wichtig? Auch zu den alten Fokussen will man etwas erzählen.

Man sieht also, im Großen und Ganzen hat Bungie verstanden, dass die Spieler mehr Hintergrundwissen wollen. Die Reise geht in die richtige Richtung und man merkt, dass Bungie sich tatsächlich Gedanken darüber gemacht hat wie man diesen Wunsch der Community erfüllen kann. Mit der Questifizierung und mit dem Einsatz des Geistes will man diesen Missstand entgegenwirken. Wir sind gespannt wie die Umsetzung im fertigen Spiel aussieht.

Wer sich das Interview im originalen ansehen möchte, kann dies auf GameInformer.com im Link hinter der Quelle oder hier tun.
Wir empfehlen euch das Interview anzusehen, denn neben Smith und Noseworthy sieht man dort auch einige Szenen aus der dritten Erweiterung von Destiny.

Was denkt ihr über die Questifizierung und die neue Bedeutung des Geistes? Ein Schritt in die richtige Richtung? Oder nur ein verzweifelter Versuch mit gegebenen Mitteln bisher versäumtes zu ersetzen?

Quelle

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